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Kein Spazierweg unter Laternen


Vorerst müssen nächtliche Fußgänger von und nach Pfaffenhofen
weiterhin im Finstern laufen.

 

Kastl. In einer vorangegangenen Sitzung hatte ein Marktgemeinderat beantragt, dass das noch unbeleuchtete Teilstück des Wiesenweges zwischen Kastl und Pfaffenhofen mit Straßenlampen ausgestattet wird. Das war nun in der Oktober- sitzung regulär auf der Tagesordnung, wurde aber von der Mehrheits- fraktion abgelehnt. In seiner Begründung führte der Bürgermeister an, dass dafür acht Lampen mit rund elftausend Euro an Kosten benötigt würden. In einigen Jahren könne man vielleicht Lampen besorgen, die weniger Energie bräuchten. Außerdem sei in manchem Weiler noch keine Straßenbeleuchtung und mit dieser Maßnahme könnten dort Begehrlichkeiten geweckt werden.
Das wollten die Befürworter so nicht gelten lassen. Seit sehr langer Zeit bemühten sie sich darum, unter dem Aspekt Freizeit und Erholung, einen Spazierweg vorweisen zu können, der auch im Winter in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend das Gefühl von Sicherheit vermitteln kann. Nicht zuletzt liege der Vorteil bei den Bürgern von Pfaffenhofen und deren jugendlichen oder schulpflichtigen Kindern. Die Anzahl von acht weiteren Lampen würde auch gar nicht benötigt; außerorts genüge die Hälfte, so dass etwa alle fünfundsiebzig Meter ein Mast stünde und die Kosten auf rund 5300 Euro abgesenkt wären. Der weitergehende Vorschlag, einfach die beim Friedhof abgebauten Lampen zu verwenden, weil ja auch die Verkabelung zwischen den Orten bereits erfolgt ist, scheiterte daran, dass diese Masten mit der Entfernung durch die von der E-on beauftragten Firma zerstört wurden. Der Bürgermeister machte kein Hehl daraus, dass ihn die Vertragssituation mit der E-on ärgert, wonach die Gemeinde die Lampen zwar bezahlt hat, diese aber dennoch im Eigentum des Energieversorgers verblieben sind. Demnach ist auch kein Schadensersatzanspruch gegeben.

 

Zuschüsse für Jugendarbeit jetzt kalkulierbar

Kastl. Verantwortliche in der Jugendarbeit können künftig Zuschüsse auf verläss- licher Basis abrufen. Zu diesem Zweck wurden im Marktgemeinderat Förder- kriterien definiert, die zuvor durch die Gemeindeverwaltung bei anderen Gemeinden des Landkreises erfragt und in einen Vorschlag zur Förderung der Jugendarbeit in Kastl eingearbeitet wurden. Für eine kalkulierbare Förderung hatten sich vor allem die Sportvereine der Gemeinde stark gemacht.
Die Vereine erhalten für jedes aktive Mitglied, welches am 31. Dezember des Jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und seinen Hauptwohnsitz im Gemeindebereich des Marktes Kastl hat, eine Förderung in Höhe von 2,50 €/Jahr. Der Nachweis über die jugendlichen Mitglieder ist mit einer Mitgliederliste zu führen. Zusätzlich erhalten Vereine, für jeden Betreuer, welcher für die Jugendbetreuung eingesetzt wird, eine Förderung in Höhe von 50,00 €/Jahr. Dieser Betrag wird verdoppelt, wenn der Betreuer eine Ausbildung im Bereich Jugendbetreuung (z.B. Jugendwart) oder eine Fachausbildung besitzt. Die Ausbildung ist nachzuweisen. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass der Betreuer mindestens 15 Wochen im Jahr je mindestens einer Stunde seiner Betreuungstätigkeit nachgeht. Daneben soll ebenso die Ausbildung der Jugendleiter finanziell unterstützt werden. Auch für Investitionen der Vereine wurde ein Vorschlag entwickelt, der im Prinzip eine zehnprozentige Kostenbeteiligung gewährt.
Neben der Vereinsarbeit will man grundsätzlich auch die offene Jugendarbeit fördern. Unter diesem Aspekt ist die Einschränkung zu verstehen, dass die Jugendförderung nur gewährt wird, soweit sich der beantragende Verein an dem gemeindlichen Ferienprogramm beteiligt. Auch nahm man zur Kenntnis, dass an kirchlicher Gruppenstundenarbeit nicht nur zahlende Mitglieder teilnehmen. In der Diskussion war man sich deshalb einig, dass diese Regelungen sicher noch ergänzungsfähig sind. Da man im Rat auch künftig über Vereinsaktivitäten unterrichtet sein möchte, werden die Zuschussanträge weiterhin in den Sitzungen behandelt.

Landschaftspflege

Kastl. Zahlreiche Flächen in allen Gemeindeteilen sollen in Landschaftspflege- maßnahmen aufgewertet werden. Der Kostenaufwand hierfür beträgt insgesamt 43.286,33 €, wobei nach Zuschüssen 5.221,78 € bei der Gemeinde verbleiben. Besonders einige markante Felsformationen in Kastl beim Marktplatz mit dem Fischberg und in Pfaffenhofen mit dem Knipferfelsen gilt es zur Wirkung zu bringen. Da einige Flächen wiederholt zu bearbeiten sind, wurde aus den Reihen der Markträte angeregt, häufigere bzw. intensivere Beweidung unter Einbeziehung Kastler Schaf- und Ziegenhalter zu organisieren. Ein Marktrat hatte gebeten, besonders die Südhänge anzugehen, die sich unterhalb der Volksschule und daran anschließend östlich befinden. Bürgermeister Braun stellte fest, dass diese in Privatbesitz  sind und erst Zusammenkünfte mit den Eigentümern stattfinden müssten.

Verschiedenes

Bekannt gegeben wurde, dass das Ingenieurbüro H.P. Gauff Ingenieure GmbH Co KG, Amberg, mit den Planungsphasen 5 – 9, also der bautechnischen Planung zur Umgestaltung der Klosterbergstraße beauftragt wurde. Die Arbeiten im Bezug auf die Friedhofsmauer gehen ihrem Abschluss entgegen. Für die energetische Sanierung der Gemeindebücherei wurden Aufträge für Maurerarbeiten an die Fa. Raab, Kastl, für Dacharbeiten an die Fa. Höcherl, Amberg; für die Heizung an die Fa. Schuller, Kastl und für die Fenster an die Fa. Mayer, Kastl, vergeben. Als Hilfsangebot für Senioren werden von Frau Mathilde Gradl, der einstigen Hebamme, Haushaltshilfen organisiert. Verschiedene Personen konnten für diese zu bezahlenden Tätigkeiten gewonnen werden.

Klick > weiterer Bericht zu dieser Sitzung "Staatsstraße 2235"
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